Warum dieses Buch dein mentaler Handlanger werden könnte
Es ist kein Heiliger Gral. Aber es ist verdammt hilfreich.
Und manchmal reicht das völlig aus.
Wo ein Fuck it ist, ist auch ein Weg
Es gibt Bücher, die verändern das ganze Leben. Und dann gibt es Bücher wie „Wo ein Fuck it ist, ist auch ein Weg“ – die vielleicht nicht alles neu machen, aber genau zur richtigen Zeit mit der richtigen Portion Humor daran erinnern, worauf es wirklich ankommt:
Nicht jeder Gedanke ist wichtig. Nicht jedes Drama ein Drama. Und vor allem: Nicht alles muss dich etwas angehen.
In einer Welt voller Selbstoptimierung, innerem Druck und äußerem Lärm ist dieses Buch wie ein Kaffee mit Käthe, ach nein, wie ein WG-Moment mit einem Fuck-it-Buddy, der dich einfach mal auf den Teppich holt und sagt: „Lass gut sein.“
Worum geht’s in „Wo ein Fuck it ist, ist auch ein Weg“?
Der Titel allein verrät schon viel: Es geht um das bewusste Loslassen von unnötigem Ballast. Mental, emotional, gesellschaftlich. Die Autorin (deren Stil fast schon an eine schräge Mischung aus Coaching, Comedy und Küchentischphilosophie erinnert) führt durch eine Sammlung von Gedanken, Beobachtungen und Mini-Tools, die helfen sollen, die Dinge nicht zu ernst zu nehmen.
Und genau das gelingt ihr:
Mit Wortwitz, Selbstironie und verdammt vielen Aha-Momenten, die man eigentlich schon kennt, aber ganz sicher nicht so charmant serviert bekommen hat.
Der Clou: Es ist kein Lehrbuch. Kein trockenes „So wirst du besser“-Werk. Es ist vielmehr ein frecher Reminder, dass man selbst der Maßstab des eigenen Wohlbefindens ist. Nicht Instagram, nicht das „höher-schneller-weiter“, nicht die Erwartung der Eltern.
Was dieses Buch nicht ist – und warum das gut ist
Viele Ratgeber wollen zu viel. Sie versprechen die ultimative Lösung, die perfekte Morgenroutine, das geheime Mantra für ein besseres Leben. „Wo ein Fuck it ist, ist auch ein Weg“ will das nicht. Es will dich nicht verändern. Es will dich auch nicht analysieren.
Stattdessen lädt es ein, einfach mal wieder das zu tun, was wir längst können – loslassen.
Durchatmen. Relativieren. Lachen.
Du findest hier keine revolutionären Konzepte, keine Mindset-Magie und keine Manifestationsformeln. Aber dafür findest du:
- charmant verpackte Wahrheiten,
- Erinnerungen an das Wesentliche,
- und das herrlich befreiende Gefühl, nicht alles perfekt machen zu müssen.
Humor als Heilmittel und als Haltung
Was dieses Buch so besonders macht, ist der Stil: leichtfüßig, frech, entlarvend und unfassbar witzig.
Man erwischt sich beim Lesen regelmäßig dabei, laut loszulachen. Nicht, weil es plump oder flapsig wäre, sondern weil es genau da trifft, wo man selbst oft zu verkrampft ist.
Wer sich schon mal beim Grübeln über eine WhatsApp-Nachricht ertappt hat oder beim inneren Monolog darüber, ob man wohl ausreichend produktiv war, wird sich in diesem Buch auf charmante Weise wiederfinden.
Und genau deshalb funktioniert es:
Humor bringt Abstand. Abstand bringt Klarheit. Und Klarheit ist oft der erste Schritt zur Gelassenheit.
Kleine Kapitel mit großer Wirkung
Ein weiterer Pluspunkt ist der Aufbau: kurze Kapitel, einfache Sprache, klare Aussagen. Du kannst es am Stück lesen (Was viele auch tun. „Weggesuchtet“ trifft es gut.), oder einfach mal zwischendurch aufschlagen und einen Denkanstoß mitnehmen.
Jedes Kapitel ist wie ein Espresso fürs Hirn. Mit einem kleinen Augenzwinkern und einem erfrischenden Tritt gegen die allzu ernsten Lebensstrategien.
Man spürt: Hier will niemand besserwisserisch belehren. Hier spricht jemand auf Augenhöhe, der sagt: „Hey, ich kenn das. Und weißt du was? Es ist nicht so dramatisch.“
Warum Erinnern wichtiger ist als Erkennen
Vielleicht ist das größte Geschenk dieses Buches nicht, dass es „neue Erkenntnisse“ liefert, sondern dass es dich an das erinnert, was du längst weißt.
Und das ist manchmal viel kostbarer als jeder neue Input.
Denn seien wir ehrlich: Vieles, was uns stresst, was uns zweifeln oder vergleichen lässt, ist hausgemacht. Das ständige Denken, das Grübeln, das Überanalysieren… Es raubt Energie.
„Wo ein Fuck it ist, ist auch ein Weg“ hilft, das eigene Gedankenkarussell mal kurz anzuhalten. Sich umzuschauen. Und festzustellen: Hey, da geht doch noch was anderes.
Vielleicht ein entspannterer Blick, ein anderer Weg. Oder einfach mal: Fuck it.
Für wen ist dieses Buch?
- Für alle, die manchmal zu viel denken.
- Für alle, die nicht mehr auf jeden Reiz reagieren wollen.
- Für alle, die sich selbst wieder ein Stück zurückerobern möchten, aber mit Leichtigkeit und einem Lächeln.
Egal ob du mitten im Selbstfindungstrip bist oder einfach mal wieder einen inneren Kurzurlaub brauchst: Dieses Buch ist ein kleiner Seelenurlaub mit Tiefgang, ganz ohne Schnickschnack.
Drei Lieblingsgedanken aus dem Buch
- Nicht jedes Drama verdient deine Energie. Man muss nicht überall mitschwimmen, manchmal reicht ein sanftes „Nee, danke.“
- Du darfst dich selbst ernst nehmen, aber bitte nicht zu ernst. Die Welt dreht sich weiter, auch wenn du nicht alles kontrollierst.
- Erfolg kann auch sein, einfach in Ruhe gelassen zu werden. Und das ist manchmal mehr wert als jede Gehaltserhöhung.
Fazit: Kein Gamechanger, aber ein echter Wegbegleiter
„Wo ein Fuck it ist, ist auch ein Weg“ ist nicht das eine Buch, das dein ganzes Leben umkrempelt. Aber vielleicht ist es genau das Buch, das dir an einem grauen Dienstag das Lächeln zurückbringt.
Das dir hilft, einen Streit nicht weiterzuführen. Das dich daran erinnert, dass dein innerer Frieden wichtiger ist als das letzte Wort.
Es ist ein Handlanger auf deinem Weg zur Gelassenheit. Und das macht es absolut lesenswert.
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